Backgammon Tisch Möbelfolie
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Möbelfolie ist selbstklebende Vinylfolie zum Bekleben von Möbeloberflächen. Sie erneuert Schränke, Kommoden und Tische ohne Schleifen, Lackieren oder Neukauf. Tenstickers fertigt Möbelfolie seit 2012 in der eigenen Produktion in Sabadell ( Barcelona). Das Vinyl ist 80 Mikron stark, matt und im Innenbereich 8–10 Jahre haltbar. Erhältlich in Holzoptik, Marmoroptik, Mustern und 51 matten Unifarben. Jedes Design gibt es in mehreren Größen, Sonderformate fertigen wir auf Anfrage. Das Anbringen dauert Minuten: Trägerpapier abziehen, mit der Rakel glattstreichen, Ränder abschneiden.
Ein Schrank ist funktional intakt, aber optisch abgenutzt. Genau dort setzt Möbelfolie an: Sie legt eine neue Oberfläche über die alte, ohne dass geschliffen, grundiert oder entsorgt wird. Der Vergleich mit den beiden klassischen Alternativen zeigt, warum sich die Folie durchsetzt.
Kriterium | Möbelfolie | Lackieren | Neukauf |
|---|---|---|---|
Vorbereitung | Reinigen, trocknen lassen | Abschleifen, grundieren, abkleben | Altmöbel entsorgen |
Arbeitsschritte | Vier | Mehrere Anstriche mit Zwischenschliff | Auswahl, Lieferung, Aufbau |
Trocknungszeit | Keine | Zwischen jedem Anstrich | Entfällt |
Geruchsbelastung | Keine | Während und nach dem Auftrag | Gering |
Werkzeug | Rakel und Cutter | Schleifpapier, Pinsel, Rolle, Abdeckband | Montagewerkzeug |
Designwechsel später | Folie abziehen, neue aufkleben | Komplett neu lackieren | Erneuter Neukauf |
Rückstandsfrei entfernbar | Ja | Nein | Entfällt |
Für Mietwohnungen | Ja | Eingeschränkt | Ja |
Einstiegspreis | Ab 3,99 € | Material und Werkzeug | Möbelpreis |
Möbelfolie ist damit die einzige der drei Optionen, die reversibel ist. Wer nach einigen Jahren einen anderen Look möchte, zieht die Folie ab und klebt eine neue auf. Für Mietwohnungen, Übergangslösungen und alle, die sich nicht dauerhaft festlegen wollen, ist genau das der entscheidende Unterschied.
Das Vinyl für unsere Möbelfolien stammt von APA Print & Films Technologies, einem Hersteller, der seit Jahrzehnten auf selbstklebende Folien spezialisiert ist. Die Kennwerte: 80 Mikron Materialstärke, integrierter Klebstoff auf der Rückseite, matte Oberfläche. Im Innenbereich liegt die Haltbarkeit bei acht bis zehn Jahren.
Geliefert wird die Folie mehrlagig. Ein weißes Trägerpapier schützt die Klebeseite. Bei größeren Motiven liegt zusätzlich ein Übertragungspapier oben auf, das die Positionierung erleichtert und nach dem Anbringen abgezogen wird.
Jede Folie entsteht erst nach Ihrer Bestellung in unserem Produktionszentrum in Sabadell bei Barcelona, wo über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. Weil wir ohne Zwischenhändler produzieren, bezahlen Sie genau den Zuschnitt, den Sie brauchen, statt Restrollen zu lagern.
Geeignet sind alle glatten, nicht porösen Oberflächen: lackiertes Holz, beschichtete Spanplatte und Melamin, Glas, Metall und Kunststoff. Damit deckt die Folie den Großteil moderner Möbel ab, einschließlich verbreiteter Serienmodelle.
Nicht geeignet sind unbehandeltes Rauholz, offenporige Flächen und stark strukturierte Lacke. Zwei weitere Punkte entscheiden über das Ergebnis.
Erstens: Frisch gestrichene oder lackierte Möbel brauchen vier bis sechs Wochen Trockenzeit. Wird die Folie früher aufgebracht, kann sie sich wieder lösen.
Zweitens: Zur Vorbereitung gehört das Reinigen, aber kein Glasreiniger. Er hinterlässt Partikel, die die Klebekraft mindern. Wasser oder Reinigungsalkohol sind die richtige Wahl.
Jeder Bestellung liegt ein quadratischer Testaufkleber bei. Damit prüfen Sie Haftung und Position, bevor Sie die eigentliche Folie anbringen.
Als Werkzeug genügt eine Rakel, ersatzweise funktioniert eine Kredit- oder Ausweiskarte. Die passende Rakel führen wir für 2,25 Euro im Zubehör. Beim ersten Ansetzen lässt sich die Folie noch korrigieren. Sitzt sie einmal fest, ist die Position endgültig.
Auf Glasflächen empfehlen wir die Nassmethode: Glas mit Wasser und wenigen Tropfen Spülmittel besprühen, Folie aufbringen, Flüssigkeit ausrakeln und zwölf bis 24 Stunden trocknen lassen.
Serienmöbel haben genau die Oberfläche, für die Möbelfolie gemacht ist: glatt, beschichtet, nicht porös. Melaminfronten, wie sie an Regalen, Kommoden und Küchenschränken verbaut sind, nehmen die Folie zuverlässig an.
Der praktische Vorteil liegt in der Standardisierung. Weil Serienmöbel feste Maße haben, lässt sich der Zuschnitt planen, bevor die Folie geliefert wird. Messen Sie Front oder Seitenteil einmal aus, addieren Sie einen Zentimeter Überstand pro Kante und wählen Sie die nächstgrößere Größe. Den Überstand schneiden Sie nach dem Anbringen sauber ab.
Wer mehrere identische Elemente beklebt, etwa vier Schubladenfronten einer Kommode, arbeitet am besten von oben nach unten und in einem Durchgang. So bleiben Maserung oder Musterverlauf über alle Teile hinweg gleich ausgerichtet.
Das Material ist feuchtigkeitsbeständig und lässt sich mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge reinigen. Küchenschränke, Badezimmermöbel und Schubladenfronten sind deshalb typische Einsatzorte. Scheuermittel sollten Sie meiden, damit Farben und Muster nicht angegriffen werden.
Im Kinderzimmer spricht neben der Optik vor allem die Reversibilität für die Folie. Was heute ein Dschungelmotiv ist, darf in drei Jahren wieder verschwinden, ohne dass das Möbelstück Schaden nimmt.
Für Flächen mit direkter Hitzeeinwirkung, etwa unmittelbar neben dem Kochfeld, sprechen Sie uns bitte vorab an. Wir beraten Sie unter info@tenstickers.de.
Jedes Design bieten wir in mehreren Standardgrößen an. Weil wir auf Bestellung fertigen, sind Sonderformate möglich. Senden Sie Maß und gegebenenfalls Ihre Datei an info@tenstickers.de, unser Produktionsteam setzt es um.
Auch eigene Motive lassen sich umsetzen. Ein Foto, ein Muster oder ein Logo kann auf Möbelfolie gedruckt werden, für Einzelstücke im Wohnraum ebenso wie für Ladenbau und Büroeinrichtung.
Im Alltag genügt ein feuchtes Tuch. Zum Entfernen lösen Sie eine Ecke und ziehen die Folie langsam in einem Winkel von 180 Grad ab. Erwärmen Sie sie vorher leicht mit einem Föhn, dann löst sich der Klebstoff sauber und es bleiben keine Rückstände zurück.
Eine Einschränkung gibt es: Möbelfolie ist nicht wiederverwendbar. Beim Abziehen verbleibt ein Teil des Klebers auf der alten Oberfläche, sodass die Folie an anderer Stelle nicht mehr zuverlässig haftet. Planen Sie den Zuschnitt deshalb einmal richtig, statt später umzukleben.
Wenn Sie die Folie nach dem Erhalt nicht sofort anbringen, lagern Sie sie ausgerollt und flach liegend. So vermeiden Sie Verformungen, die das spätere Anbringen erschweren. Falten in der Schutzfolie sind unkritisch: Das Vinyl darunter ist robust und flexibel genug, dass sie sich beim Ausrakeln herausstreichen lassen.
Damit deckt eine einzelne Möbelfolie den gesamten Lebenszyklus eines Möbelstücks ab. Sie schützt die Oberfläche während der Nutzung, verändert die Optik ohne bauliche Eingriffe und lässt sich rückstandsfrei entfernen, wenn der Raum eine neue Richtung bekommt.
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